Dieses Blog durchsuchen

Montag, 9. November 2020

Dagegen, weil der Antrag von den Unabhängigen kommt

Unser Antrag vom März 2020!

Radwegebau Bucher Weg   

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Ahrensfelde beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob die Gemeinde Ahrensfelde über finanzielle Mittel verfügt, um an den Lindenber Weg anschließend, einen Radweg entlang dem Bucher Weg, von der Autobahnbrücke bis zur B2, zu bauen.
 
Begründung:

 
Die Gemeinde Panketal baut den Lindenberger Weg zwischen der Karower Straße und der Autobahnbrücke aus. Die Planung und der Bau werden für dieses und das kommende Jahr angestrebt.
Nach Angaben der Gemeindeverwaltung Panketal verkehren auf dem Lindenberger Weg stündlich rund 800 Fahrzeuge. Vor diesem Hintergrund ist ein Radweg unverzichtbar.
Viele Bürgerinnen und Bürger sind heute oft auf einen PKW angewiesen, um zu pendeln und zur Arbeit zu kommen. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Panketal sollte unser Ziel sein, das Angebot, auf das Rad umzusteigen, deutlich attraktiver auszubauen, um den großen Herausforderungen des Klimaschutz gerecht zu werden.
Unser Antrag soll die möglichen Kosten ermitteln, so dass die Gemeindevertreter einen Überblick haben, um später dazu Beschlüsse fassen zu können. 
 
gez. Patrick Seiler gez. Evelyn Freitag
Für die Fraktion
Die Unabhängigen – BVB / Freie Wähler

Tatsache! Gehrke in seiner Antihaltung bewegt  gegen jeden Verstand die Gemeindevertretung dazu, diesen unseren Antrag abzulehnen! 

Nun sind Monate vergangen und siehe da, es hat sich nun doch etwas bewegt! Welch Sinneswandel bei Gehrke, wenn er im Ortsbeirat Lindenberg jetzt ankündigt, Ahrensfelde wird sich dem Panketaler Projekt Radweg anschließen!

Nun muss das ja noch über die Gemeindevertretung. Gehrke wird hier wieder mit einer eigenen Vorlage "durch die kalte Küche" kommen! Nun, warten wir es ab!

Samstag, 7. November 2020

Schluss mit der konzeptionslosen und wesentlich durch Investoren bestimmten städtebaulichen Entwicklung der Gemeinde

Unser Antrag für die November - Sitzung der Gemeindevertretung!

Und wieder liegt den Gemeindevertretern ein Entwurf eines Investors für ein Wohngebiet im Innenbereich des Ortsteiles Ahrensfelde vor, für dessen Aufstellung dem Investor wegen fehlender Ortsgestaltungssatzung offensichtlich freie Hand gelassen hat. 

Zur Erinnerung: Investoren  begehren auf 40 ha Ackerland in Lindenberg zu bauen, auf 12ha Kirchengelände an der Lindenberger Straße in Ahrensfelde, auf 12ha Baugelände Kirschenallee, auf 12 ha an der B158 Richtung Straße Am Walde, auf 13ha östlich der Eichener Kirche, auf mehreren  ha zu beiden Seiten Ortseingang Eiche, 3ha in Mehrow, mindestens 5ha in Blumberg und etwa 7ha auf dem Grundstück Autohaus Koch!

Insgesamt etwa 100ha "wünschen sich Investoren zu bebauen!" Soweit mein Kenntnisstand! Wer weiß,was die Verwaltung noch im Köcher hat? Das jetzt Bekannte würde allein einen Bevölkerungszuwachs von etwa 8000 Einwohner bedeuten! Und man muss sich das bei bestehender Infrastruktur und konzeptionsloser Ortsentwicklungsplanung/Ortsgestaltungssatzung vorstellen!!

Auf das Bauvorhaben Autohaus Koch werde ich noch eingehen.

Dem Ortsbeirat Ahrensfelde wird im Oktober eine Vorlage : "Bebauungsplan Feldstraße - städtebaulich geänderter Entwurf " mit Detailveränderungen zum ursprünglichen Bebauungsplanentwurf  "zur Diskussion vorgelegt". 

Beschluss desOrtsbeirates
 


Das war es! Der Beschlussempfehlung an die Verwaltung werden keine Diskussionsergebnisse beigefügt!

Nun, welche städtebaulichen Vorstellungen hat der Investor:




Für mich ist das ein Stadtcarre (Kombination Dienstleistug/Wohnen) mit massiven Parkplätzen!


 

Wie jeder sehen kann, hat der Investor mit dem vorgelegten Bebauungsplan das städtebauliche Chaos der Gemeinde mit der fehlenden Ortsgestaltungssatzung und den damit fehlenden Vorgaben/Rahmenbedingungen genutzt, einen Bebauungsplan vorzulegen, der weder im Baukörper (Fremdkörper) noch räumlich den baulichen Interessen der Gemeinde entsprechen kann. Wir Unabhängigen werden auch bei "kosmetischen Änderungen" diesen Bauantrag ablehnen.

 

 









                           
     
   
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Donnerstag, 5. November 2020

Rechtfertigungsversuch des WAZV Verbandsvorstehers Herrling

Wer selbstherrlich plant, die Betroffenen nicht mitnimmt und unzureichend informiert, der muss zurecht mit Widerstand rechnen!


 

 

Montag, 2. November 2020

Friss Vogel oder stirb


So nach dieser Methode der WAZV Ahrensfelde - Verantwortlichen Herrling und Gehrke sollte den Betroffenen in Elisenau die zentrale Abwasserentsorgung übergeholfen werden!

Nun ging aber der Schuss nach Hinten los!

Die Betroffenen haben sich massiv gegen die Art und Weise des Vorhabens und der Informationspolitk des WAZV sowohl in einem fundierten Schreiben als auch unmissverständlich in der Gemeindevertretung  gewandt. Die Ausreden und Beschwichtigungsversuche des Vorsitzenden der Verbandsversammlung Gehrke zogen nicht! 

Und so reagierte die Bürgerinitiative erneut mit einem fachlich untersetzten Schreiben an den Verbandsvorsteher Herrling auf das windelweiche Angebot Gehrkes.

Sehr geehrter Herr Herrling,

vielen Dank für die Einladung zur Infoveranstaltung Abwasser in Elisenau am 03.11.2020. Auf Grund der nun neu getroffenen Maßnahmen durch die Ministerpräsidentenkonferenz gemeinsam mit der Bundeskanzlerin und der damit einhergehenden Einschränkungen im öffentlichen Leben ab dem 02.11.2020 haben wir erhebliche Zweifel ob die Veranstaltung im bisherigen Rahmen stattfinden kann und darf. Wir bitten daher darum die geplante Veranstaltung auf einen späteren Termin aufzuschieben. Die rechtlichen Gegebenheiten zur Durchführung von Veranstaltungen erlauben u.E. keine öffentliche Teilnahme von Zuschauern. Des Weiteren sollten keine weiteren Maßnahmen für das Projekt der Entwicklung einer zentralen Abwasserentsorgung im Ortsteil Elisenau ergriffen werden. Diese sollen ebenfalls aufgeschoben werden, bis alle Unstimmigkeiten geklärt wurden. 

Die von den Bürgern eingereichten Fragen zu dem Projekt der Abwasserentsorgung bitten wir dennoch zu beantworten und die Antworten auf Ihrer Internetseite für alle zugänglich zu veröffentlichen. Sie finden sie im Anhang zur Mail

Wir hoffen, gemeinsam mit Ihnen eine für alle (!) betroffenen Bürger wirtschaftliche und ökologische Lösung der Abwasserentsorgung zu finden.

Wir bitten um eine Bestätigung der Absage der Veranstaltung.

Mit freundliche Grüßen

André Orthmann

Den fachlich fundierten umfangreichen Fragekatalog möchte ich mir hier ersparen, aber die Antwort des WAZV, wohl aus dem Haus Gehrkes,  nicht vorenthalten. 

Absage Infoveranstaltung WAZV Erschließung Elisenau

Die geplante Informationsveranstaltung am 03. November 2020 zum Thema Schmutzwassererschließung in Elisenau muss aufgrund der neuen Eindämmungsmaßnahmen des Landes Brandenburg abgesagt werden. 
Verbandsvorsteher Andreas Herrling wird der Verbandsversammlung aus diesem Grund empfehlen, die Investitionen in Elisenau bis zur endgültigen Klärung aller Bürgeranfragen, auszusetzen und nicht in den Wirtschaftsplan für 2021 aufzunehmen.

Fazit: "Der Vogel hat den ihm vorgeworfenen unapetitlichen Happen sehr genau betrachtet und da festgestellt, nicht genießbar, nicht gefressen". 

Nun ist Zeit für eine echte Bürgerbeteiligung am Projekt und genau dafür haben auch wir Unabhängige uns hier eingesetzt!

Freitag, 30. Oktober 2020

Die Millionen Rücklagen der Gemeinde werden aufgebraucht und 4,6 Millionen € gepumpt

Die MOZ am 26.10.2020  zur Haushaltsplanung

In der Stimmungslage  will die Verwaltung die "Schwarze Null", sehr optimistisch betrachtet,  frühestens 2023 (??) wieder Realität werden lassen! Nun, wer es glaubt wird selig!

Nun ist die Investition Grundschule schon auf  25 Mio geplant und ein Ende der finanziellen Belastung mit Sicherheit noch nicht erreicht. Zur Erinnerung: Baukosten von 1700€ pro qm waren ausgeschrieben. Den Zuschlag hat die Firma Formazin erhalten! Deren Entwurf nach dem Zuschlag schloss höhere Baukosten als 1700€ pro qm ein. So  musste entsprechend der Ausschreibung der Entwurf überarbeitet werden,  jetzt auf 1700€ m² Baukosten! So einfach geht das mit gewollten Vergaben!

Nun liegen die Baukosten pro qm schon jetzt weitaus höher! Wer glaubt da dem Gequatsche Gehrkes, wir liegen im Plan? Und die Kosten werden weiter steigen! Nicht eingerechnet, die noch fehlende Sportanlage und die für den Schülerverkehr noch notwendig zu schaffene Verkehrsinfrastruktur! 

Bei der Finanzlage wird interessant, wie dringend anstehende Projekte im Kita- und weiter im Grundschulbereich realisiert werden sollen? 

Mit den jetzt schon überbelegten Kitaeinrichtungen kann der durch den gewollten Zuzug/Bevölkerungswachstum (Bauwut) entstehende Bedarf an Kitaplätzen in den nächsten Jahren nicht gedeckt werden. Vorsorge der Gemeinde ist weder in Sachen Standortfrage und jetzt auch  noch in Finanzierungsfragen getroffen worden! Die erhoffte Kita in Trägerschaft der Kirche auf dem Baufeld Kirschenallee wird von Gehrke schon nicht mehr erwähnt! Den dafür geeigneten kommunalen Kitastandort auf dem Baufeld  Kirschenallee, hat die Gemeinde ja großzügig an BONAVA verjubelt. Und wieder wird deutlich, diese Gemeinde unter Verantwortung von Gehrke und der politischen Gremien entwickelt sich seit Jahren unverantwortlich städtebaulich und infrastrukturell nahezu planlos ohne strategische Ausrichtung! 

Und nun zur Situation um die Schulentwicklung. Auch die Verwaltung samt Gehrke dürften inzwischen erkannt haben, dass der zu erwartende Bevölkerungszuwachs auch die Schülerzahlen im Grund- und Oberschulbereich ansteigen lässt. Im Oberschulbereich wird der Platzbedarf mit der Erhöhung der Zügigkeit am zukünftigen Standort der heutigen Grundschule Blumberg zunächst zu decken sein. Aber auf Kosten der dort zunächst noch verbleibenden zweizügigen Grundschule. Die steigende Schülerzahl im Grundschulbereich deckt mit Sicherheit die neue vierzügige Grundschule in Lindenberg nicht ab! Es muss also eine weitere kommunale Grundschule oder eine in anderer Trägerschaft her. Und nun steht die Gemeinde wieder vor dem Problem der Planungslosigkeit. Vorsorge für einen Standort ist nicht getroffen worden und hinzu kommt jetzt auch noch das Problem der Finanzierbarkeit!

Jetzt rächt sich die versäumte pädagogisch sinnvolle mittelfristige Grundschulplanung. Nicht anders sieht es im Kitabereich aus. Jetzt rächt sich die fehlende Vorhaltung von kommunalen Flächen für Schul-und Kitastandorte. Jetzt rächt sich der verfehlte Umgang mit gemeindeeigenen Flächen und  deren Verkauf  unter Wert. Jetzt rächt sich  die weit unter Wert erfolgte Übergabe des  gesamten Grundschulstandortes Blumberg an den Landkreis. Jetzt rächen sich die klientelorientierte, millionenschwere  Investitionspolitik und nicht zuletzt die fehlerhafte Fördermittelpolitik!

Wer dafür seit Jahren die die politische und fachliche Verantwortung trägt, dürfte in der Gemeinde bekannt sein!