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Dienstag, 10. November 2020

Vernünftige Kommunen planen für die Zukunft - in Ahrensfelde wird erst gebaut, dann irgendwann kommt die kleinkarierte Planung dazu –

Wir Ahrensfelder Unabhängige sagen Nein!

Konkret geht es um die Änderung des Flächennutzungsplanes, der nun aufgrund der Planlosigkeit des Bürgermeisters von den politischen Gremienmitgliedern abgenickt werden soll und nebenbei dem hauseigenen Planungsbüro ein hübsches Sümmchen in die Kasse spült. 

Seit Jahren legt Gehrke keine weitreichende Planung in sämtlichen Bereichen der Gemeinde vor, wartet auf Angebote von profitorientierten Investoren, bespricht und klärt Alles im Amtsstübchen und die Ortsbeiräte, Ausschussmitglieder bzw. Gemeindevertreter dürfen "kosmetische Änderungen" an Projekten vornehmen, besser sie nicken Alles ohne Diskussion ab. 

Die Grundschule in Lindenberg ist übrigens auch kein Ergebnis langfristiger Überlegungen, gar Perspektive. Nein, sie ist der Tatsache geschuldet, dass den Bürgermeister entgegen der Worte von pädagogischen Fachleuten, zu denen auch die Schulleiterin der Grundschule Blumberg gehört, die Fünfzügigkeit "überrascht" hat und er so in Aktionismus verfallen handeln musste. So musste schnell ein Grundstück für die neue Schule her. 2014 ist der Flächennutzungsplan der Gemeinde Ahrensfelde verabschiedet worden - ohne die Nennung eines weiteren möglichen Standortes für eine neue Schule und ohne Nennung weiterer Standorte weiterer sozialer Infrastruktur, wie etwa Kindergärten ... .

Darum lehnen wir die nachträglichen Änderungen am Flächennutzungsplan ab. Sie dürfen nur letztes Instrument sein, wenn es notwendig ist. Erst wird langfristig mit den Einwohnern geplant, dann wird der Flächennutzungsplan geschrieben. Und nicht zu vergessen, parallel dazu erwarten wir, dass der sogenannte "Landschaftsplan" fortgeschrieben wird, der als zentrales Instrument dem Schutz und dem Erhalt von Natur und Umwelt dient.

Die Vorlage für die Gemeindevertreter*innen enthält nicht einen Hinweis auf den Landschaftsplan - ein weiteres deutliches Zeichen des Bürgermeisters auf seine Haltung gegenüber Natur und Umwelt.

Montag, 9. November 2020

Dagegen, weil der Antrag von den Unabhängigen kommt

Unser Antrag vom März 2020!

Radwegebau Bucher Weg   

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Ahrensfelde beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob die Gemeinde Ahrensfelde über finanzielle Mittel verfügt, um an den Lindenber Weg anschließend, einen Radweg entlang dem Bucher Weg, von der Autobahnbrücke bis zur B2, zu bauen.
 
Begründung:

 
Die Gemeinde Panketal baut den Lindenberger Weg zwischen der Karower Straße und der Autobahnbrücke aus. Die Planung und der Bau werden für dieses und das kommende Jahr angestrebt.
Nach Angaben der Gemeindeverwaltung Panketal verkehren auf dem Lindenberger Weg stündlich rund 800 Fahrzeuge. Vor diesem Hintergrund ist ein Radweg unverzichtbar.
Viele Bürgerinnen und Bürger sind heute oft auf einen PKW angewiesen, um zu pendeln und zur Arbeit zu kommen. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Panketal sollte unser Ziel sein, das Angebot, auf das Rad umzusteigen, deutlich attraktiver auszubauen, um den großen Herausforderungen des Klimaschutz gerecht zu werden.
Unser Antrag soll die möglichen Kosten ermitteln, so dass die Gemeindevertreter einen Überblick haben, um später dazu Beschlüsse fassen zu können. 
 
gez. Patrick Seiler gez. Evelyn Freitag
Für die Fraktion
Die Unabhängigen – BVB / Freie Wähler

Tatsache! Gehrke in seiner Antihaltung bewegt  gegen jeden Verstand die Gemeindevertretung dazu, diesen unseren Antrag abzulehnen! 

Nun sind Monate vergangen und siehe da, es hat sich nun doch etwas bewegt! Welch Sinneswandel bei Gehrke, wenn er im Ortsbeirat Lindenberg jetzt ankündigt, Ahrensfelde wird sich dem Panketaler Projekt Radweg anschließen!

Nun muss das ja noch über die Gemeindevertretung. Gehrke wird hier wieder mit einer eigenen Vorlage "durch die kalte Küche" kommen! Nun, warten wir es ab!

Samstag, 7. November 2020

Schluss mit der konzeptionslosen und wesentlich durch Investoren bestimmten städtebaulichen Entwicklung der Gemeinde

Unser Antrag für die November - Sitzung der Gemeindevertretung!

Und wieder liegt den Gemeindevertretern ein Entwurf eines Investors für ein Wohngebiet im Innenbereich des Ortsteiles Ahrensfelde vor, für dessen Aufstellung dem Investor wegen fehlender Ortsgestaltungssatzung offensichtlich freie Hand gelassen hat. 

Zur Erinnerung: Investoren  begehren auf 40 ha Ackerland in Lindenberg zu bauen, auf 12ha Kirchengelände an der Lindenberger Straße in Ahrensfelde, auf 12ha Baugelände Kirschenallee, auf 12 ha an der B158 Richtung Straße Am Walde, auf 13ha östlich der Eichener Kirche, auf mehreren  ha zu beiden Seiten Ortseingang Eiche, 3ha in Mehrow, mindestens 5ha in Blumberg und etwa 7ha auf dem Grundstück Autohaus Koch!

Insgesamt etwa 100ha "wünschen sich Investoren zu bebauen!" Soweit mein Kenntnisstand! Wer weiß,was die Verwaltung noch im Köcher hat? Das jetzt Bekannte würde allein einen Bevölkerungszuwachs von etwa 8000 Einwohner bedeuten! Und man muss sich das bei bestehender Infrastruktur und konzeptionsloser Ortsentwicklungsplanung/Ortsgestaltungssatzung vorstellen!!

Auf das Bauvorhaben Autohaus Koch werde ich noch eingehen.

Dem Ortsbeirat Ahrensfelde wird im Oktober eine Vorlage : "Bebauungsplan Feldstraße - städtebaulich geänderter Entwurf " mit Detailveränderungen zum ursprünglichen Bebauungsplanentwurf  "zur Diskussion vorgelegt". 

Beschluss desOrtsbeirates
 


Das war es! Der Beschlussempfehlung an die Verwaltung werden keine Diskussionsergebnisse beigefügt!

Nun, welche städtebaulichen Vorstellungen hat der Investor:




Für mich ist das ein Stadtcarre (Kombination Dienstleistug/Wohnen) mit massiven Parkplätzen!


 

Wie jeder sehen kann, hat der Investor mit dem vorgelegten Bebauungsplan das städtebauliche Chaos der Gemeinde mit der fehlenden Ortsgestaltungssatzung und den damit fehlenden Vorgaben/Rahmenbedingungen genutzt, einen Bebauungsplan vorzulegen, der weder im Baukörper (Fremdkörper) noch räumlich den baulichen Interessen der Gemeinde entsprechen kann. Wir Unabhängigen werden auch bei "kosmetischen Änderungen" diesen Bauantrag ablehnen.

 

 









                           
     
   
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Donnerstag, 5. November 2020

Rechtfertigungsversuch des WAZV Verbandsvorstehers Herrling

Wer selbstherrlich plant, die Betroffenen nicht mitnimmt und unzureichend informiert, der muss zurecht mit Widerstand rechnen!


 

 

Montag, 2. November 2020

Friss Vogel oder stirb


So nach dieser Methode der WAZV Ahrensfelde - Verantwortlichen Herrling und Gehrke sollte den Betroffenen in Elisenau die zentrale Abwasserentsorgung übergeholfen werden!

Nun ging aber der Schuss nach Hinten los!

Die Betroffenen haben sich massiv gegen die Art und Weise des Vorhabens und der Informationspolitk des WAZV sowohl in einem fundierten Schreiben als auch unmissverständlich in der Gemeindevertretung  gewandt. Die Ausreden und Beschwichtigungsversuche des Vorsitzenden der Verbandsversammlung Gehrke zogen nicht! 

Und so reagierte die Bürgerinitiative erneut mit einem fachlich untersetzten Schreiben an den Verbandsvorsteher Herrling auf das windelweiche Angebot Gehrkes.

Sehr geehrter Herr Herrling,

vielen Dank für die Einladung zur Infoveranstaltung Abwasser in Elisenau am 03.11.2020. Auf Grund der nun neu getroffenen Maßnahmen durch die Ministerpräsidentenkonferenz gemeinsam mit der Bundeskanzlerin und der damit einhergehenden Einschränkungen im öffentlichen Leben ab dem 02.11.2020 haben wir erhebliche Zweifel ob die Veranstaltung im bisherigen Rahmen stattfinden kann und darf. Wir bitten daher darum die geplante Veranstaltung auf einen späteren Termin aufzuschieben. Die rechtlichen Gegebenheiten zur Durchführung von Veranstaltungen erlauben u.E. keine öffentliche Teilnahme von Zuschauern. Des Weiteren sollten keine weiteren Maßnahmen für das Projekt der Entwicklung einer zentralen Abwasserentsorgung im Ortsteil Elisenau ergriffen werden. Diese sollen ebenfalls aufgeschoben werden, bis alle Unstimmigkeiten geklärt wurden. 

Die von den Bürgern eingereichten Fragen zu dem Projekt der Abwasserentsorgung bitten wir dennoch zu beantworten und die Antworten auf Ihrer Internetseite für alle zugänglich zu veröffentlichen. Sie finden sie im Anhang zur Mail

Wir hoffen, gemeinsam mit Ihnen eine für alle (!) betroffenen Bürger wirtschaftliche und ökologische Lösung der Abwasserentsorgung zu finden.

Wir bitten um eine Bestätigung der Absage der Veranstaltung.

Mit freundliche Grüßen

André Orthmann

Den fachlich fundierten umfangreichen Fragekatalog möchte ich mir hier ersparen, aber die Antwort des WAZV, wohl aus dem Haus Gehrkes,  nicht vorenthalten. 

Absage Infoveranstaltung WAZV Erschließung Elisenau

Die geplante Informationsveranstaltung am 03. November 2020 zum Thema Schmutzwassererschließung in Elisenau muss aufgrund der neuen Eindämmungsmaßnahmen des Landes Brandenburg abgesagt werden. 
Verbandsvorsteher Andreas Herrling wird der Verbandsversammlung aus diesem Grund empfehlen, die Investitionen in Elisenau bis zur endgültigen Klärung aller Bürgeranfragen, auszusetzen und nicht in den Wirtschaftsplan für 2021 aufzunehmen.

Fazit: "Der Vogel hat den ihm vorgeworfenen unapetitlichen Happen sehr genau betrachtet und da festgestellt, nicht genießbar, nicht gefressen". 

Nun ist Zeit für eine echte Bürgerbeteiligung am Projekt und genau dafür haben auch wir Unabhängige uns hier eingesetzt!